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Kaffeepause: Ein praktischer Leitfaden für die Kaffeepause am Arbeitsplatz KI
Kaffee und Koffein

Kaffeepause: Ein praktischer Leitfaden für die Kaffeepause am Arbeitsplatz

· Veröffentlicht 13. 12. 2017 · Aktualisiert 30. 8. 2026
Zusammenfassung

Eine kurze Kaffeepause muss keine Zeitverschwendung sein. Kurze Pausen im Laufe des Tages gehören zu den gängigen Empfehlungen zur Erhaltung des Wohlbefindens und stellen oft eine willkommene Abwechslung im Arbeitsalltag dar. In der Praxis hat sich eine Pause von 10 bis 15 Minuten etwa alle zwei Stunden bewährt; es ist ratsam, am späten Nachmittag keinen Kaffee zu trinken, damit dieser bei empfindlicheren Menschen den Schlaf nicht beeinträchtigt.

Eine Kaffeepause kann eine angenehme Abwechslung im Tagesablauf und ein Moment für Ihr persönliches Ritual sein – und nicht nur Zeitverschwendung. Haben Sie schon einmal von Ihrem Vorgesetzten gehört: „Sie haben keine Zeit für eine Pause, Sie haben zu viel zu tun“? Dabei gehören kurze Pausen laut den Empfehlungen zur Arbeitsergonomie zu den üblichen Möglichkeiten, sich im Laufe des Tages zu erholen.

In diesem Artikel fassen wir zusammen, wie Sie Ihre Kaffeepause so gestalten können, dass sie sich optimal in Ihren Tagesablauf einfügt. Bitte betrachten Sie die angegebenen Zahlen als Richtwerte; das Erlebnis der Pause und die Wahrnehmung des Kaffees sind individuell unterschiedlich.

Koffein im Kaffee: Was wir darüber wissen

Koffein als natürlicher Bestandteil von Kaffee:

Koffein ist ein natürlicher Bestandteil von Kaffee. Sein Gehalt variiert je nach Kaffeesorte und Zubereitungsart – eine normale Tasse enthält etwa 80–140 mg Koffein.

Wie viel Kaffee aus gesundheitlicher Sicht empfehlenswert ist, fassen wir im folgenden Abschnitt „Häufig gestellte Fragen“ zusammen. Ein paar Minuten bei einer Tasse Kaffee können somit eine angenehme Auszeit im Tagesablauf sein – ein Moment, in dem Sie für einen Augenblick innehalten.

Warum es gut tut, einmal für eine Weile abzuschalten

Warum eine Pause hilft:

Wenn Sie sich für einen Moment von einem Problem lösen, „arbeitet“ das Gehirn oft „im Hintergrund“ daran weiter. Dieses Phänomen wird in der Psychologie als Inkubation bezeichnet und ist recht gut belegt: Oftmals fällt uns die Lösung erst dann ein, wenn wir nicht aktiv über das Problem nachdenken – beispielsweise während eines Spaziergangs oder einer Pause.

Ein praktisches Beispiel:

Sie haben ein Problem, an dessen Lösung Sie seit zwei Stunden arbeiten. Sie machen eine Kaffeepause. Während dieser Pause, in der Sie nicht aktiv über die Aufgabe nachdenken, fällt Ihnen die Lösung möglicherweise viel leichter ein als bei angestrengter Konzentration vor dem Bildschirm.

Warum eine kurze Pause hilft

Wer den ganzen Tag ohne Pause arbeitet, verspürt gegen Ende in der Regel eine stärkere Müdigkeit. Kurze, regelmäßige Pausen gehören daher zu den grundlegenden Empfehlungen der Arbeitsergonomie und tragen dazu bei, die Müdigkeit zu verteilen. Wie genau dies für den Einzelnen am besten geeignet ist, hängt von der Art der Arbeit, dem Umfeld und der jeweiligen Person ab.

Eine kurze Pause von ein paar Minuten kann somit eine willkommene Abwechslung im Tagesablauf und einen Moment zum Durchatmen darstellen.

Inwiefern fördert eine Pause soziale Bindungen und den Teamgeist?

Die Kaffeepause bietet zudem Gelegenheit zum sozialen Austausch. Die informelle Kommunikation an der Kaffeemaschine trägt dazu bei, Beziehungen innerhalb des Teams aufzubauen und Informationen auch außerhalb formeller Besprechungen auszutauschen. Gute Beziehungen am Arbeitsplatz werden in der Regel mit einer höheren Zufriedenheit und Motivation in Verbindung gebracht.

Warum sollten Sie sich auch beim Lernen eine Pause gönnen?

Wenn Sie etwas Neues lernen, gehört es zu den gängigen Lerntipps, die Arbeit durch kurze Pausen zu unterbrechen. Eine Pause tut gut und hilft dabei, das Lernen in überschaubare Abschnitte zu gliedern.

Wie lässt sich eine Pause mit ein wenig Bewegung verbinden?

Eine Kaffeepause ist ein guter Vorwand, um vom Schreibtisch aufzustehen. Wenn Sie die Kaffeepause mit einem kurzen Spaziergang durch das Büro oder zumindest mit ein paar Dehnübungen verbinden, bringen Sie etwas Bewegung in Ihren Tag, und viele Menschen fühlen sich danach erfrischt.

Langes, ununterbrochenes Sitzen vor dem Bildschirm belastet sowohl den Rücken als auch die Augen; daher gehören bereits das Aufstehen und ein paar Schritte während einer Pause zu den gängigen ergonomischen Empfehlungen für die Arbeit am Computer.

Inwiefern hängt die Kaffeepause mit dem Wohlbefinden und dem Stressmanagement zusammen?

Eine kurze Pause und das Ritual der Zubereitung oder des Kaffeetrinkens können subjektiv einen Moment der Ruhe in einem anstrengenden Tag schaffen und das Gefühl vermitteln, den Tag „im Griff“ zu haben. Dabei geht es eher um das persönliche Erlebnis der Pause als um eine therapeutische Wirkung – die Wahrnehmung ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

So optimieren Sie die Kaffeepause – praktische Tipps

Der ideale Zeitpunkt

Bitte vermeiden Sie lieber:

Es hat sich bewährt:

Ideale Dauer

10–15 Minuten Das reicht in der Regel für einen mentalen Neustart aus.

Der ideale Inhalt einer Pause

  1. Hochwertiger Bohnenkaffee
  2. Ein wenig Bewegung (aufstehen und vom Schreibtisch weggehen)
  3. Sozialer Kontakt (ein paar Worte mit einem Kollegen wechseln)

Wie lässt sich ein Kaffeepausen-System im Unternehmen einführen?

Kleines Unternehmen (10–20 Mitarbeiter)

Mittelständisches Unternehmen (50–100 Mitarbeiter)


Häufig gestellte Fragen

Frage: Ist die Kaffeepause nicht verschwendete Zeit, die man besser der Arbeit widmen sollte?

Das muss nicht unbedingt so sein. Kurze, regelmäßige Pausen gehören zu den gängigen Empfehlungen der Arbeitsergonomie, um das Wohlbefinden im Laufe des Tages aufrechtzuerhalten. Eine Pause ist eine willkommene Unterbrechung, nach der man erfrischt an die Arbeit zurückkehrt.

Frage: Wie viel Kaffee darf man während eines Arbeitstages bedenkenlos trinken?

Nach Angaben der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) geben Einzelgaben von bis zu etwa 200 mg Koffein und eine Gesamtaufnahme von bis zu 400 mg pro Tag aus allen Quellen bei gesunden Erwachsenen (mit Ausnahme von Schwangeren und Stillenden) keinen Anlass zur Sorge. Dies entspricht in etwa 3–5 Tassen normalem Kaffee – die genaue Anzahl hängt von der Stärke und der Größe der Tasse ab (der übliche Koffeingehalt liegt bei etwa 80–140 mg pro Tasse). Für schwangere und stillende Frauen gibt die EFSA eine sichere Gesamtzufuhr von bis zu etwa 200 mg Koffein pro Tag an. Koffein ist für Kleinkinder nicht geeignet, und bei Kindern und Jugendlichen ist Vorsicht geboten; empfindliche Personen und Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden sollten einen Arzt konsultieren. Zudem variiert die individuelle Empfindlichkeit.

Frage: Kann eine Kaffeepause meinen Schlaf beeinflussen?

Ja, insbesondere wenn Sie Ihren Kaffee am späten Nachmittag oder am Abend trinken. Koffein hat eine Halbwertszeit von etwa 5 Stunden (individuell etwa 3–7 Stunden), und laut EFSA kann bereits eine Dosis von etwa 100 mg kurz vor dem Schlafengehen bei empfindlicheren Menschen den Schlaf beeinträchtigen. Trinken Sie Ihren letzten Kaffee daher lieber mit ausreichendem zeitlichen Abstand zum Abend.

Frage: Wie kann man Mitarbeiter dazu motivieren, Pausen einzulegen, wenn die Unternehmenskultur auf ständige Leistungsbereitschaft ausgerichtet ist?

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. Wenn die Unternehmensleitung regelmäßig die Kaffeemaschine nutzt und sich dort mit den Mitarbeitern unterhält, wird das Team dies schnell verinnerlichen.

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