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So wählen Sie Ihren Kaffee aus – Ein Leitfaden für Einsteiger KI
Kaffeesorten und -auswahl

So wählen Sie Ihren Kaffee aus – Ein Leitfaden für Einsteiger

· Veröffentlicht 14. 3. 2018 · Aktualisiert 27. 8. 2026
Zusammenfassung

Den richtigen Kaffee wählen Sie anhand von fünf Faktoren aus: Zubereitungsart (Espresso, Filterkaffee, Mokkakanne, French Press), Röstung (hell, mittel, dunkel), Getreidesorte (Arabica, Robusta, Mischung), Herkunft (z. B. Brasilien, Kolumbien, Äthiopien) und Frische (Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung; nach dem Öffnen innerhalb weniger Wochen verbrauchen, gemahlenes Produkt früher). Für Anfänger: Kaufen Sie 2–3 kleine Packungen verschiedener Sorten und probieren Sie diese aus.

Die Auswahl des Kaffees erscheint vor allem deshalb so kompliziert, weil im Regal fünf verschiedene Informationen gleichzeitig auf Sie einströmen. Lassen Sie uns diese nacheinander durchgehen und damit beginnen, wie Sie Ihren Kaffee zu Hause zubereiten – denn daraus ergeben sich die meisten weiteren Entscheidungen.

Drei Wörter, die wir verwenden werden
Crema
eine dichte Schaumkrone auf der Kaffeeoberfläche – bei einem Espresso erkennen Sie diese auf den ersten Blick
Körper
wie voll und intensiv der Geschmack ist; ein leichter Körper wirkt wässriger, ein voller Körper dichter
Säuregehalt
frischer, fruchtiger Charakter, kein Mangel; bei einer helleren Röstung ist er ausgeprägter
Nachklang
Wie lange hält der Geschmack nach einem Schluck an – bei kräftigen Kaffeesorten sogar mehrere Minuten

Zunächst einmal: Wie bereiten Sie Ihren Kaffee zu?

Von der Art der Zubereitung hängen die meisten weiteren Entscheidungen ab.

Als ganze Bohnen oder gemahlen? Wenn Sie eine Kaffeemühle besitzen, kaufen Sie ganze Bohnen und mahlen Sie diese erst unmittelbar vor der Zubereitung (so bleibt das Aroma länger erhalten). Ohne Mühle wählen Sie gemahlenen Kaffee in der für die jeweilige Zubereitung geeigneten Mahlung (fein für Espresso, gröber für die French Press).

Faktor 1: Röstung

Je dunkler die Röstung, desto ausgeprägter sind die Bitterkeit und die „gerösteten“ Noten und desto geringer ist die ursprüngliche fruchtige Säure.

Röstung Geschmacksprofil Für wen ist es geeignet?
Hell Fruchtig, blumig, ausgeprägtere Säure, leichterer Körper Filterkaffee, aromatische Single-Origin-Sorten
Mittlere Ausgewogen – Süße, Nüsse, Schokolade, leichte Säure Vielseitig, ein guter Einstieg
Dunkel Vollmundig, Bitterschokolade, Karamell, kaum Säure Espresso, ein kräftiger Kaffee

Tipp: Anfängern empfehlen wir mittlere Röstung (am vielseitigsten).

Faktor 2: Getreidesorte

Die Angabe auf der Verpackung (z. B. „100% Arabica“, „80/20“). Ein höherer Robusta-Anteil = eine kräftigere/bitterere Tasse mit ausgeprägterer Crema.

Faktor 3: Herkunft des Getreides

Allgemeine Richtwerte – der konkrete Geschmack hängt stets vom Betrieb, der Sorte und der Verarbeitung ab:

Herkunft Geschmacksprofil Ideal für
Brasilien Geringere Säure, Nüsse, Schokolade, Karamell Espresso
Kolumbien In der Regel ausgewogen und süß; tatsächlich ein breites Spektrum – von schokoladig und vollmundig bis hin zu saftig-fruchtig Universell
Äthiopien Ausgeprägt aromatisch, blumige/fruchtige Noten (Jasmin, Heidelbeere, Zitrusfrüchte) Filter
Mittelamerika (Guatemala, Honduras) Ausgewogene, schokoladige und fruchtige Noten Allzweckfilter

Bei Single-Origin-Kaffee sind auf der Verpackung in der Regel die Region und die Verarbeitungsmethode (gewaschen, naturbelassen) angegeben.

Faktor 4: Frische und das Datum auf der Verpackung

Einzelheiten finden Sie in einem separaten Leitfaden Lagerung und Haltbarkeit von Kaffee.

Faktor 5: Budget und Packungsgröße

Wie viel Kaffee soll man abmessen?

Unverbindliche Dosierungsempfehlung; passen Sie das Verhältnis stets Ihrem Geschmack an (mehr Kaffee = stärkerer Kaffee):

Methode Kaffeemenge Verhältnis / Anmerkung
Espresso (einzeln) ~7 g
Espresso (doppelt) ~14–18 g Ein moderner Espresso wird üblicherweise wie folgt zubereitet: double
Filterkaffee ~60 g pro Liter ≈ 1:16–1:17

Ein praktischer Leitfaden für den Einstieg

  1. Erfahren Sie, wie man das Gericht zubereitet (Espresso / Filterkaffee / Mokkakanne / French Press).
  2. Wählen Sie eine mittlere Röstung als sicherer Start.
  3. Probieren Sie 2–3 verschiedene Kaffeesorten aus (z. B. brasilianische Schokolade und äthiopische Frucht), damit Sie den Unterschied erkennen können.
  4. Bitte frisch zubereiten (sofern Sie eine Mühle besitzen) und achten Sie auf das Verfallsdatum auf der Verpackung.
  5. Feineinstellung: zu sauer → dunklerer Röstgrad; zu bitter → hellerer Röstgrad; zu schwach → mehr Kaffee.

Und vor allem – scheuen Sie sich nicht, zu experimentieren. Es gibt nicht den einen „besten“ Kaffee, sondern nur den, der Ihnen persönlich schmeckt. Wenn Sie unsicher sind, schreiben Sie uns; wir beraten Sie gerne entsprechend Ihrer Zubereitungsart und Ihrem Geschmack.

Häufig gestellte Fragen

Frage: Welcher Kaffee eignet sich am besten für Anfänger?

Entscheiden Sie sich für mittlere Röstung — ist am vielseitigsten und verzeiht kleine Fehler bei der Zubereitung. Ein ausgewogener kolumbianischer oder brasilianischer Arabica ist eine sichere erste Wahl.

Frage: Als ganze Bohnen oder gemahlen?

Wenn Sie eine Kaffeemühle besitzen, sollten Sie unbedingt ganze Bohnen verwenden und diese erst unmittelbar vor der Zubereitung mahlen. Falls Sie keine Kaffeemühle haben, wählen Sie gemahlenen Kaffee in einer Mahlung, die Ihrer Zubereitungsart entspricht.

Frage: Kann ich die Qualität am Preis erkennen?

Der Preis dient lediglich als Anhaltspunkt. Wichtiger sind die Frische (das Datum auf der Verpackung), die Bohnensorte und die Frage, ob das Profil Ihrem Geschmack und Ihrer Zubereitungsart entspricht.

Frage: Wie viel Kaffee soll man abmessen?

Als Anhaltspunkt ~7 g für einen einfachen Espresso und ~14–18 g für einen doppelten Espresso, bei Filterkaffee ~60 g pro Liter (≈ 1:16–1:17). Passen Sie das Verhältnis anschließend nach Geschmack an.

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